Was noch in unsere Seife kommt

 

Destilliertes Wasser

Destilliertes Wasser oder gereinigtes Wasser ist Wasser, welches durch Destillation von den im normalen Quellwasser oder Leitungswasser vorkommenden Ionen, Spurenelementen und anderen Verunreinigungen befreit wurde. Destilliertes Wasser ist weitgehend frei von Salzen (An- und Kationen), organischen Stoffen und Mikroorganismen und wird deshalb für die Seifensiederei verwendet. Hartes und kalkhaltiges/mineralstoffreiches Wasser würde sich schlecht auf den Schaum und somit negativ auf die Qualität der fertigen Seife auswirken. Auch die Haltbarkeit kann beeinträchtigt werden (Fleckenbildung!).

Aus Wasser und Natriumhydroxid (NaOH) wird Lauge hergestellt, die im Zusammenspiel mit den verwendeten Ölen durch eine chemische Reaktion (Verseifung genannt) zur Seife wird.

Espresso

In unserer Kendlmühlfilze wird Espresso verwendet. Die Lauge wird mit aus Espresso hergestelltem Kaffee angerührt und außerdem kommt Espressopulver in die Seife. Kaffee hat geruchshemmende Eigenschaften (z. B. für Hände, die nach Zwiebel riechen) und das Pulver einen Peelingeffekt (für Schmutz- und Gartenhände).

Hafermehl (aus Haferflocken)

Hafer besitzt reinigende und absorbierende (aufnehmende) Eigenschaften und kann hautberuhigend wirken. Trockene Hautstellen können verschwinden und die Haut wird weich. Das enthaltene Zink kann unreine Haut klären (Pickel) und die Poren verfeinern.

Das verwendete Hafermehl wirkt auch als sanftes Peeling .

Honig

Honig wird von je her als Arznei gegen vielerlei Erkrankungen sowie zur Wundheilung hoch geschätzt. Seine heilende Wirkung verdankt der Honig im Wesentlichen seiner antibakteriellen, antimykotischen (gegen Pilze wirkend) sowie antioxidativen Eigenschaften. Honig ist auch ein altbewährtes Schönheitsmittel und gilt als guter Feuchtigkeitsspender.

Honig in der Seife erhöht auch das Schaumvolumen.

Lavendelblüten

Der violett leuchtende Lavendel mit seinen zarten Blüten verbreitet einen herrlichen Duft und kann angenehm entspannend wirken. Er gibt auch einen wunderbaren Tee. Bereits im Mittelalter war Lavendel bekannt und begehrt. Er wurde als Gegengift gegen alles und jeden eingesetzt. Er wurde als Aufguss oder Tee, als reines Lavendelöl oder verkocht mit Speisen verwendet. Der Ruf um die Wirkung, man könne mit Lavendel nahezu jede Vergiftung stoppen und heilen, war weit verbreitet.

In der Seife wird er als Peelingzusatz und für die Optik verwendet. Unsere Lavendelseife "Herreninsel" wird auch mit ätherischem Lavendelöl beduftet (siehe dort).

Rosenblütenblätter

Als Königin der Blumen und Botschafterin der Liebe ist die Rose jedem bekannt. Dass sie auch als Heilpflanze genutzt werden kann, erscheint ungewöhnlich. Aber eigentlich wissen wir, dass schon der Duft einer schönen Rose augenblicklich tröstet, versöhnlich stimmt und das Herz erfreut. Dieser erste heilende Effekt ist sofort zu spüren, noch bevor die Wirkung auf den Körper eintreten kann. Rosen werden als Heilpflanzen genutzt seit es Menschen gibt. Die ältesten Spuren von Rosen sind 40 Millionen Jahre alt.

In den Rosenblütenblättern ist ätherisches Öl enthalten - das macht ihren Duft aus. Das ätherische Öl und die Gerbstoffe in der Rose können entzündungshemmend wirken, zum Beispiel bei Ekzemen und kleineren Hautverletzungen. Auch bei Insektenstichen kann man einfach einige Blütenblätter in der Hand zerreiben und den austretenden Saft sanft auf den Stich streichen. Juckreiz und Schwellung können erstaunlich schnell zurückgehen. Wichtig ist, dass man ungespitzte Rosenblätter verwendet.

In der Seife werden sie als Peelingzusatz und für die Optik verwendet.

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