Die Düfte in unseren Seifen

 

Egal ob ätherische Öle oder Parfümöle in der Seife verwendet werden, alle können allergene Stoffe enthalten. Laut der derzeit gültigen EU-Kosmetikverordnung gibt es 26 allergene Substanzen die deklariert werden müssen, wenn ihre Konzentration in Kosmetika, die auf der Haut verbleiben 0,001 % und in Kosmetika, die abgespült werden, 0,01 % übersteigt. Die durch ätherische Öle oder Parfümöle in unseren Seifen enthaltenen allergenen Stoffe sind jeweils bei den Inhaltsstoffen angegeben.

 

Ätherische Öle:

Geraniumöl, äth.

Wird aus den Blüten verschiedener Pelargonium-Arten gewonnen. Es gibt einen intensiv-blumigen Duft, der ausgleichend, entspannend, angstlösend und aphrodisierend wirken kann.

Für die Seife sind seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften interessant. Es kann auch zur Behandlung von Ekzemen, Schuppenflechte und Cellulitis eingesetzt werden. Es kann adstringierend (zusammenziehend) wirken und  hilfreich bei Akne sein, da es eine ausgleichende Wirkung auf die Talgdrüsen und das gesamte endokrine System haben kann.

Grapefruitöl äth.

Wird durch Auspressen der Schalen gewonnen und ist im Unterschied zu anderen Zitrusölen nicht fototoxisch. Es erhöht also nicht die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenbestrahlung.

In der Seife sind neben dem frischen, sonnigen Düften die durchblutungsfördernden, Gewebe straffenden Eigenschaften besonders interessant. Grapefruitöl kann bei Cellulite, Akne und Neigung zu fetter Haut hilfreich sein.

Lavendelöl äth.

Lavendelöl wird aus den Blüten gewonnen und gehört aufgrund seiner heilenden und lindernden Eigenschaften zu den ältesten Hausmitteln. Die größte Bedeutung in der Wirkung auf die Psyche, zur Wundheilung und zur Pflege der Haut und Haare hat die Lavendelart Lavandula Angustifolia, der auch als Echter Lavendel bezeichnet wird. Das ätherische Öl des Echten Lavendels gilt als besonders edel und hochwertig.

Für die Seife sind die antibakteriellen, antimykotischen und entzündungshemmdenden Eigenschaften besonders interessant. Es kann bei Verletzungen und Erkrankungen der Haut wie Akne, Ausschlägen, Insektenstichen usw. helfen. Der Duft kann beruhigend und stresslösend wirken und sowohl die Konzentration als auch die Schlafbereitschaft fördern. Vorsicht: Bei manchen Menschen kann Lavendelöl aktivierend wirken!

Es kann Motten abweisen und Mücken, Flöhe, Läuse, Ameisen, Zecken vertreiben, soll aber Bienen, Schmetterlinge und Hummeln anziehen.

Lemongrasöl äth.

Man verwendet das Lemongras schon seit alters her als Heilmittel bei verschiedensten Beschwerden. In Indien, seiner Heimat, verwendet man das Lemongras zum Beispiel gegen fieberhafte Infekte, gegen Verdauungsstörungen und sogar gegen die Cholera.

Es kann eine sehr reinigende und straffende Wirkung auf die Haut haben. Es kann belebend und konzentrationsfördernd wirken. Es vermittelt den Eindruck von Frische.

Für die Seife sind die antibakteriellen und durchblutungsfördernden Eigenschaften interessant.

Palmarosaöl, äth.

Obwohl es von der bis zu 3 Meter hohen Palmarosa-Graspflanze stammt, verleiht es den Seifen einen blumigen Duft (es riecht rosenähnlich). Es gehört zur gleichen Gattung wie das Zitronengras. Es kann antibakteriell und entzündungshemmend wirken und ist besonders gut für trockene und reife Haut geeignet. Hilfreich auch bei Falten, da es feuchtigkeitsspendend ist. Sein Duft kann angstlösend, anti-depressiv und stimmungsaufhellend wirken. In der Aromatherapie wird es aufgrund seines ausgleichenden und harmonisierenden Duftes bei Stress und Hektik verwendet.

Rosmarinöl

Ein wärmendes, durchblutungsförderndes Öl, das auch oft in Erkältungsbädern eingesetzt wird. Gut bei Cellulitis und aufgrund der entzündungshemmenden, antibakteriellen Eigenschaften auch bei Akne nützlich.

In Seifen für schlecht durchblutete, fettige bis normale Haut sehr empfehlenswert. In hohen Dosierungen nicht empfehlenswert bei Bluthochdruck.

 

Parfümöle:

In unseren Seifen werden auch verschiedene, künstlich und speziell für die Seifensiederei hergestellte Parfümöle eingesetzt (zwischen 3% und maximal 4,6 % der Öl-/Fettmenge), da sie beständiger als ätherische Öle sind und Duftnoten abdecken, die mit ätherischen Ölen nicht erreicht werden können.

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